Florian Heilmeyer: »Skaos sind ja schon sei Mitte der Neunziger dabei, die Grenzen der Skamusik ganz neu zu definieren. Wenn sie ihre Instrumente noch selbst basteln würden, dann könnten sie fast der Tom Waits des deutschen Ska sein. Nur nicht so erfindungsreich, weswegen sie eigentlich die deutschen Bosstones sind.

Genau wie der Vorgänger 'Porno 75’ findet auch 'Pocomania’ immer wieder zum dick gestrichenen Ska-Rhythmus zurück, macht dazwischen aber von harten Metallgitarren, verzerrtem Gesang und Keyboards viel Gebrauch. Das ergibt diese typische Skaos-Mischung aus langsamen Metal-Stücken und schnellen Ska-Nummern, mit teilweise sehr poppigen und eingängigen Melodien. Insofern hat die Band eine sehr stringente Entwicklung seit ihrer Reunion gemacht, aber als Meilenstein kann diese Platte weder für die Band noch für die Ska-Musik gelten. Denn ganz genau wie bei 'Porno 75' gibt es zwei, drei Lieder, die wirklich gut sind, der Rest plätschert an einem vorbei; und die härteren Lieder sind allesamt Ausfälle«

Dr. Maluma: »Also ich finde die Scheibe recht gut und erwische mich des öfteren, wie sie wieder im Schlitz des CD-Players landet. Es ist kein traditioneller Ska - muss es ja auch nicht - aber dafür was eigenes, individuelles und kein Abziehbild.«

Skaos - »Pocomania«
1. Strange Encounter
2. Lonely Girl
3. Deep Underground
4. One Day
5. Walkin Away
6. I call it Crime
7. Mulata
8. Pocoman Jam
9. Cool Dayz Sunshine
10. Crucial Jabbe says
11. Start the System
12. Love Death Revenge
13. Estrella Fugaz
14. Five Reasons
15. Shit System
16. Jack Assy
CD: (SKA-REVOLUTION-Records)
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Perry Slalom: »Ein bisschen was von einem PC mit AMD-Athlon haben Skaos: Immer noch ein Quäntchen mehr Geschwindigkeit holen die Jungs aus ihrem Sound raus, und die Maschine läuft einfach nicht heiß. Schon in den Achtziger Jahren hielt sich ja hartnäckig das Gerücht, dass sie keinen Proberaum fänden, weil sie schon mehrere Nachbarn in die Klapsmühle getrieben hätten. Mit 'Breaking The Curfew' gehen sie da den logischsten Schritt, ihre Qualitäten vor allem als Partyband können sie live tatsächlich am besten ausspielen.

Aufgespielt wird ein Querschnitt aus allen Skaos-Epochen, angefangen mit den politischen Songs der Anfangstage bis hin zu den Skanks vom letzten Album 'Porno 75'. Schade ist dabei, dass Skaos ihre früher ausgeprägtere antifaschistische Komponente nicht stärker betonen, gehörten sie doch schon vor der Political-Correctness-Welle und dem 'Ruck Durch Deutschland' zu den authentischsten Vertretern der Bands mit politischer Aussagekraft (man denke nur mal an die Frits, die bei allem Theater auch in Wattenscheid mit Hakenkreuz-Tätowierten Spaß hatten). Dafür legen sie mit dem vorliegenden Live-Mitschnitt größten Wert auf Party und Spaß, und den macht dieses Album.«

Skaos - »Breaking The Curfew - Live«
1. Intro 2:49
2. Big Talk 2:14
3. Down the Road 3:55
4. There She Goes 2:31
5. Boosting Blaster 4:04
6. Ooh Wee 4:18
7. Too Late 2:39
8. Shout 4:21
9. It's Alive 4:16
10. Cucuzza 2:05
11. Backdoor Baby 3:44
12. Porno 75 5:01
13. I Spy 3:54
14. Bonehead 5:21
15. South Africa 3:46
16. Pass It Over 3:36
17. Ska Skank Down Party 4:22
Bonus: Videoclip Too Late, Illustrated tour diary
CD: (PorkPie)

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Pork Pie über Porno 75: ”Skaos gehören zweifellos zu den weltbesten Bands, was zeitgemäßen Ska angeht. Kaum eine andere Band klingt auf ihrem vierten Album so frisch und unverbraucht. Mit Porno 75 haben die "Invincible Seven" auf jeden Fall ein hammermäßiges Album aufgenommen, das mit 15 Songs fast eine Stunde groovigen Ska bietet, bei dem man vom ersten bis zum letzten Ton abtanzen kann. Dies liegt sicherlich auch daran, daß einige Songs bereits seit einiger Zeit zum Live-Repertoire der Band gehören und damit bereits die Härtetests auf der Bühne erfolgreich bestanden haben. Skaos haben sich ihren typischen Style bewahrt, der seit jeher durch abwechslungsreiche Arrangements und fette Bläsersätze, aber auch durch stilistische Ausflüge in Richtung Südamerika, Swing-Ära oder harte Punk-Gitarren auszeichnet. Außerdem gibt's ein geniales Neuarrangment des Skaos-Klassikers "South African Struggle" und eine lustige Coverversion des Louis-Prima-Ohrwurms "Cucuzza". Für Vinylfans ist das Album als extradicke 180 gr. LP erhältlich."

Skaos - »Porno '75«
1. Intro
2. Too late
3. Come and see
4. Open up your legs
5. Swinger club
6. Porno 75
7. It's alive
8. Boosting blaster
9. Jump up
10. Don't care about them
11. Cucuzza
12. Backdoor baby
13. Ride on, ride on
14. South Africa
15. Stay with me
16. A global warning
CD: (PorkPie,AAD,00)
skaos.jpg

Skaos - »Porno '75«
Auch als LP erhältlich:
LP: ( Pork Pie,00)
 
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Skaos - »Back To Live«
1. Ska skank down party
2. After midnight
3. Jesse James
4. Straight to your heart
5. Oh Sally
6. Do the ska
7. These boys
8. Everything girl but you
9. South African struggle
10. Munsters
11. Superhero
12. Jungle beat
13. Brainkiller
14. Better beware
15. Bonehead
16. Living in Bavaria
CD: PorkPie, AAD, 89
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Skaos - »Ham & Eggs«
1. Getting crazy
2. There she goes
3. Big talk
4. Ooh whee
5. Just a friend
6. Murderer
7. I spy
8. Do you wanna dance
9. Down the road
10. Shout
11. Here I come
12. Ain't no livin'
13. You better run
14. Hang loose
15. Ska skank down party
16. Pass it over
CD: PorkPie,AAD,96
skaos.jpg
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