Schwarz auf Weiss - Sie wissen nicht, was sie wollen
Die Bremer Formation Schwarz auf Weiss brachte mit »Supersprint« im Jahre 2000 eine deutschsprachige Ska-Platte raus, die man ohne Bedenken als eine der Besten des Genres bezeichnen kann. Das nächste Album allerdings wich von dieser Richtung ab und klingt mehr nach Ska-beeinflussten Pop, allerdings Pop im positiven Sinne. Live ist wenig von diesem Wechsel zu merken, denn auch zu den neuen Songs lässt sich prima das (Ska-)Tanzbein schwingen. Vielleicht können sich Schwarz auf Weiß einfach nicht entscheiden, wie sie es auf »Jugendstil« besingen: »Wir wissen nicht, was wir wollen!«. (Geschrieben von Knarösto JJ Pöpel)

Schwarz auf Weiss sind:
Malte Prieser - Gesang
Harm Becker - Gitarre
Torben Geuke - Bass
Nils Neumann - Schlagzeug
Sören Tesch - Orgel
Patrick Frede - Trompete
Nils Pokel - Saxophon
Björn Wolters - Posaune

Link zur Schwarz auf Weiss-Homepage
   
Knarösto JJ Pöpel: »Mit ihrem dritten Album bewegen sich Schwarz auf Weiß noch mehr weg von ihren Wurzeln. Nein, mit Ska hat das wirklich nichts mehr zu tun. Zwar zeichnete sich diese Entwicklung schon beim Vorgänger 'Jugendstil' ab, doch nun ist der Schritt endgültig vollzogen. Der auf 2 Köpfe geschrumpfte Bläsersatz bewegt sich im Hintergrund, und es herrschen die Orgel und die Gitarre. Deutschsprachiger Soul ist das, und das in Perfektion! Wer intelligente deutschsprachige Musik mit Stil hören will, dem sei Schwarz auf Weiß an's Herz gelegt. Eine Band, wie sie sympathischer und ehrlicher kaum sein kann, auch wenn mir der eine oder andere Offbeat fehlt und ich einen führenden Bläsersatz misse, ist das eine Band, die das Zeug dazu hat, Deutschland aus dem Pop-Schlamassel zu holen.
'Ganz Deutschland brennt sich das Album von Bin Laden' ('Nero Burning Deutschland'), aber hoffentlich nicht das von Schwarz auf Weiß, denn das ist es wert, gekauft zu werden. Alleine schon wegen den Hits 'Retro', 'Schmeiß die Jacke
hinter dich' und vor allem 'Die Frage'. Und alles steht unter dem Motto 'Weg vom Plastik, zurück zur Musik'. So soll es sein!«

Schwarz auf Weiss - »Hurra, System!«
1. Schmeiß die Jacke hinter dich
2. Nero Burning Deutschland
3. Fluchtpunkt
4. 10 000 Lux
5. Die Frage
6. Z. Party
7. Retro
8. Mongoloid
9. Nachtklubdekadenzen
10. Kick out the jams
11. Weg vom Plastik
12. Odysse 203n
CD: Paul!, 2004

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Knarösto JJ Pöpel: »Das Debüt der Bremer Ska-Combo Schwarz auf Weiß kann man ohne Bedenken als eines der besten deutschsprachigen Ska-Alben empfehlen.

Zu hören gibt es flotten Ska mit kritischen und teils witzigen Texten, doch ist auch das ein oder andere langsame Stück vertreten. Der Titeltrack ist ein Ska-Punk-Instrumental. Das Besondere der CD ist, dass das Album trotz vieler kritischer Texte nie aufhört Spaß zu machen und nie auch nur ansatzweise peinlich wirkt. Hätten Schwarz auf Weiß so weitergemacht, hätten Frau Doktor schwere Konkurrenz im deutschsprachigen Ska.«

Schwarz auf Weiss - »Supersprint«
1. Heute mal anders
2. Die ganze Nacht nur Guns´n´Roses
3. Was treibt dich dazu?
4. Sie ist wieder da (nicht hier)
5. Working Klaas
6. Supersprint
7. So will ich nicht sein
8. Alles wird sich ändern
9. Kleider machen Leute
10. Unser Lied
11. Schönheitschirurg
12. Mädchen die Jungs -
Gegensätze ziehen sich an
CD: Weserlabel, 2000

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Knarösto JJ Pöpel: »Mit ihrem zweiten Album schlagen Schwarz auf Weiss ein neues Kapitel auf. Die Lieder sind weniger am Offbeat orientiert und professioneller dargeboten. Einige Stücke erinnern in ihrer Post-Punk-poppigen Art an 'Fehlfarben' (mit denen Schwarz auf Weiss auch auf Tour waren).

Als Gastmusiker sind u.a. Jello Biafra (Ex-Dead Kennedies), Thomas Scholz (Ex-Busters), Peter Hein (Fehlfarben) und Fabsi (Mimmis) vertreten.
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist 'Jugendstil' nicht gerade ein Party-Album, trotzdem hört man auch hier noch, dass die Wurzeln der Bremer im Ska liegen. Besonders empfehlen möchte ich übrigens die Cover-Version des genialen Aeronauten-Klassikers 'Freundin'«

Schwarz auf Weiss - »Jugendstil«
1. Rosa Brille
2. Als ich noch so war (wie ich heute bin)
3. Zu lange her
4. Papa, Charly hat gesagt
5. Geschlechterkampf
6. Fortschritt
7. Ich weiß nicht, was ich will
8. Jugendstil
9. Das geht ja nicht an
10. Full Flavour
11. Fehlende Farben
12. Freundin
13. Wir wissen nicht, was wir wollen
14. Digestif
CD: Indigo, 2002

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