The Special Guests - 'Toxic Ska' aus Berlin
 

Foto: Anja Pietsch / Copyright: The Special Guests

The Special Guests - bereits 1994 im Herzen Berlins geboren, und rasch zum Kultfaktor der hauptstädtischen Musikszene avanciert, hat die Band mittlerweile in den Herzen unzähliger Fans und Konzertbesucher eine Heimat gefunden. Etwas besonderes sind die Auftritte der neunköpfigen Formation immer - seit Jahren agieren die Berliner abseits jeglicher musikalischer Beliebigkeit und haben sich längst als Garanten bester Live-Atmosphäre und durchtanzter Nächte profiliert.
 
In eine gängige Schublade läßt sich die Band nicht stecken, auch wenn sie schon lange zu den etabliertesten Ska-Acts Deutschlands gezählt wird. Bandbreite und Umfang ihres Repertoires sind außergewöhnlich. Swing, Afro und Latin, Rocksteady und tränenreicher Rootsreggae, schnelle Partyhits und groovende Instrumentals - alles wissen die 9 Berliner gekonnt mit den jamaikanischen Traditionen der 60er zu verbinden. Und kreieren dabei einen erstaunlich neuen, unverwechselbaren Stil.
 
Die Musik der "Guests" ist ganz und gar handgemacht - nur einer der vielen Gründe ihres ungetrübten Live-Erfolges. Zu den Nostalgikern gehören sie deswegen nicht. Im Gegenteil: mit unglaublicher Kreativität entwickelte die Band einen wiedererkennbar eigenen Stil, der sich am prägnantesten in drei kurzen Worten beschreiben läßt - THE SPECIAL GUESTS. (Info: Special Guests-Website).

Perry Slalom berichtet:

The Special Guests am 8.5.2004 in der Wuppertaler Börse


Link zur »Special Guests-Homepage«
  
The Special Guests featuring Willie Ocean:
Talkin' bout a Revolution
Die neue Single - als Vorgeschmack auf das im April 2007 erscheinende neue Album »Beetroot«.

Die CD enthält drei Tracks (Talkin' bout a Revolution, Beetroot sowie den Radio Edit zu Talkin' bout a Revolution). Als Special wartet der Tonträger mit dem Video zu Beetroot auf.
  
Florian Heilmeyer: »Der Wechsel des Sängers bedeutet für eine Band eine Richtungsentscheidung: Auflösen, mit einer möglichst ähnlichen Stimme weitermachen oder etwas Neues probieren. Die Special Guests haben sich für das Letztere entschieden: Vom Skatalites-geprägten Ska und Rocksteady werden wir uns künftig wohl verabschieden müssen, denn diese Musik hing ganz stark mit Leon Ilsens sympathisch unperfektem Gesang zusammen. Mit Willie Ocean hat man sich einen ganz starken, eher perfektionistischen Soulsänger dazugeholt.
Das ergab bei den Livekonzerten erhebliche Schwierigkeiten, weil die Band die alten Stücke in gewohnter Manier spielte und die Stimme nicht passen wollte. Schon wurden unzufriedene Fans gesichtet, eine neue Erfahrung für die Berliner Publikumslieblinge.

Mit der Platte zeigt man nun Stärken in der Entwicklungsfähigkeit: nur noch bei 'Speedboat' und 'Bagdad to Berlin' wird der alte Ska-Jazz herausgefischt, den Hauptteil der Platte bestimmen langsamere Ska-Soul-Bastarden ('Waiting', 'Sweet Liza'), die aber in ihrer Perfektion zu überzeugen wissen. Wenn dazu live dann wieder die über die Jahre gewachsene Spielfreude der Special Guests kommt, dann wird die Band noch größer werden.
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The Special Guests featuring Willie Ocean: Suspicious Delicious
1. I won't take your answer
2. Waiting
3. Speedboat
4. Sweet Liza
5. Your girl
6. Sittin'
7. Back in town
8. From bagdad to Berlin
9. You won't be back no more
10. Missing you
11. Officer in Germany
12. New game
13. My baby just cares for me
14. Waiting (Video) (Data Track)
CD: Moanin’ Records, 2005

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Dr. Maluma - allska.de: »Um es auf den Punkt zu bringen: Erstklassig produziert, abwechslungsreich und ausgereift ist der Sound dieser ganz speziellen Gäste. Eine Empfehlung für alle, die traditionellen Ska angereichert mit Swing, Latin und leicht jazzig angehauchten Elementen mögen. Das Ganze gibt's denn auch in einer ansprechend gestalteten Pappschachtel (Digipack), die ganz und gar nicht nach toten Fischen riecht.«

Special Guests - Toxic Sweet Love
1. Osaka
2. Taking out
3. Forget it (alternative mix)
4. Nothing else
5. What took you so long
6. School girl
7. Go one better
8. Main reason
9. Bad song
10. Fallen
11. Good mood
12. Fire hot water
CD Nasty Vinyl, 2002

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Perry Slalom: »Der alte Treppenwitz hat Beine gekriegt: Die Specials Guests haben ihr zweites Album auf dem Markt und nennen es kalauernderweise auch noch 'Can't Stand Sitting'.

Leider besitzen sie nicht mehr musikalischen Einfallsreichtum und Witz als bei der Nomenklatur. Zwar spielen sie eine ausgewogene Mischung aus schnelleren und nachdenklicheren Stücken, haben auch mal die Idee, zweistimmig zu singen, und verspielen sich nicht. Auch haben sie ganz nette Arrangements entworfen und experimentierten mit langsameren Latin-Elementen, variieren Tempo und Intersität des Ska-Beats.
Spätestens der vollkommen blasse Sänger und die langweiligen Melodien nehmen einem jedoch das Interesse an der Musik der Specials Guests. Außer bei zwei oder drei Stücken gelingt ihnen immer mal wieder der Mißgriff, Stilmittel unstimmig miteinander zu vermischen, Phasen, die als Breaks gerade so ausreichen, zum Hauptthema zu machen und darüber zu vergessen, dass ein Song auch eine Melodie oder einen Refrain braucht.

Das alles führt dazu, dass man die Musik der Special Guests nur bemüht, aber vollkommen unlässig und uninspiriert nennen kann. Da versucht jemand, die Originale zu kopieren, weiß aber nicht wie.«

Special Guests - Can't Stand Sitting
1.Calimocho
2.Rhythm'n'brass
3.Another truth
4.Female spy
5.Laughing death
6.One love
7.Por unos pesos
8.Double
9.Back
10.No place to hide
11.Take the ska-train
12.Wicked Sheila
13.Close to sun
14.Tal vez
CD Rabazco, 2000

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