Yellow Cap - Ska und Reggae aus Görlitz

Foto: Matthias Weber

1999 kamen ein paar Freunde auf die Idee, Musik zu machen, zu der sie selbst gern tanzen. Es kamen noch ein paar Freunde dazu und nach einigen Proben und kleineren Auftritten bewarb sich Yellow Cap bei dem Wettbewerb für Nachwuchsbands im Rahmen des Rothenburger Open Air 1999 – und gewann.
Im November 1999 bot sich ihnen die Möglichkeit, mit den Wonderful Gospel Singers aus Nigeria zusammenzuarbeiten und ein gemeinsames Konzert in der Landskron Kulturbrauerei Görlitz zu geben. Es folgten im April 2000 das Marleky - Festival in Polen und im Juli die 1. Görlitzer Rocknacht. Im Sommer 2000 begann die Arbeit an einer Demo-CD, außerdem spielte Yellow Cap zusammen mit Yellow Umbrella und Blascore.

Nach einigen Umbesetzungen bestand die Band seit dem Frühjahr 2001 aus 12 Musikern, machte aber immer noch Ska und Reggae. Das bewies das Dutzend nicht nur im April bei einer Benefizveranstaltung zum Erhalt der Görlitzer Jugendclubs, sondern auch bei der 1. Görlitzer Ska & Reggae – Nacht, bei der die Court Jester´s Crew und die Legende Laurel Aitken höchstselbst zum Tanze baten. Es folgten u.a. Auftritte in Dresden, Berlin, eine erneut ausverkaufte Silvestershow und ein 2. Platz – und damit die Qualifikation für die zweite Runde - beim Emergenza Festival Berlin. Das erste Highlight 2002 haben Yellow Cap mit dem Support für die Busters hinter sich.

Fotos: Blachnik
Monate harter Arbeit vergehen. Gitarrist A. Kolley und Schlagzeuger L. Friedrich verlassen die Band im Frühjahr 2003. Mark Winkler ersetzt Herrn Kolley und während Herr Friedrich mit den portugiesischen "Les Baton Rouge" den April und Mai in den Vereinigten Staaten verbringt, sitzt T. Kühn, Percussionist der Band, am Schlagzeug. Im Juni endlich ist der von der Band selbst lang erwartete Tag da: Am 13.6.2003 (wohlgemerkt ein Freitag) veröffentlicht Yellow Cap zum Campus Open Air in Görlitz das Debutalbum »Doesn´t matter«. »Full moon« erscheint auf dem Sampler zur Juli/ August-Ausgabe der Clarino.Print, einer bundesweit erscheinenden Fachzeitschrift für Bläser. Es folgt der Konzertsupport für Desmond Dekker.

Erneut ändert sich die Besetzung: Lars steht der Band ab und an wieder zur Verfügung, Mark weilt ein halbes Jahr im schönen Italien, in dieser Zeit zupft Andreas die Saiten und traurig aber wahr: Karl Ludwig Jonkisch steigt aus der Band aus. Wenn sich auch ab und an ein bisschen was ändert, bleibt doch eines beim Alten: Das Publikum wird sich auch in Zukunft hüftenschwingend davon überzeugen können, dass sich die unterschiedlich-große-aber-mindestens-zu-neunte Mannschaft musikalisch weiterentwickelt. (Info: Yellow Cap)

Link zur Yellow Cap-Homepage

Sächsiche Zeitung Görlitz, 12.11.1999: »22 Musiker gleichzeitig auf der Bühne: Gitarrist, Schlagzeuger, Keyboarder und Sänger jeweils im schwarz-weißem Doppelpack. Nigerianische Trommler neben deutschen Bläsern. So mischten sich europäische Reaggae- und Skaklänge mit dem Rythmus der afrikanischen Trommeln. Auf und vor der Bühne eine einzige große Party... «

Yellow Cap - »Doestn't matter«
1. yellow cap ska       
2. answer of rudeness  
3. doesn´t matter  
4. full moon  
5. feel the same  
6. day off  
7. mr brown  
8. dancin´innha di audience  
9. times full of haste  
10. dancin´innha di audience [clubmix]
Die CD kostet 10 Euro plus Versand und Nachnahme, zusammen 15,50 EUR.
Eine Bestellmöglichkeit inkl. Hörproben gibt's auf der Yellow Cap-Website.
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